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Antwort auf: Im Test: a-rival CarCam – günstige Mini-Dashcam mit Akku

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Patrick
Patrick

Erfahrungsbericht:

Ich fahre als Transportunternehmer 150.000km und mehr jährlich und erlebe aus diesem Grund allerlei brenzlige Situationen im Straßenverkehr. So war eine Dashcam schon längst überfällig. Nach dem Studium verschiedener Tests und dem Anschauen von Test-Videos und auch weil sie im mittleren Preissegment liegt, habe ich mich für die a-rival entschieden.

Tipp: Die mitgelieferte „Kurzbedienungsanleitung“ am Besten ignorieren und gleich die ausführlichere PDF-Datei von der a-rival.de-Webseite herunterladen. Mit derer Hilfe ist es nicht schwierig, sich mit der Kamera vertraut zu machen. Nach einigen Minuten an den Einstellungen herumprobieren ging es gleich zum ersten Fahrtest, zunächst im Renault Clio.

Die Bildqualität ist wie im Test beschrieben: sehr gut. Nur der G-Sensor ist für mich im Dauerbetrieb im Geschäftsfahrzeug, einem VW Crafter, unbrauchbar. Ich habe die CarCam mit dem Saugnapf so platziert, dass sie links neben dem Rückspiegel hängt, so ist sie von außen kaum zu sehen. Leider wackelt sie bei jeder Erschütterung ein bisschen, das reicht schon für den G-Sensor auch auf Position 6 (laut PDF die am wenigsten empfindlichen Einstellung), um die Dateien im Notfallordner zu sichern. Beim Zustand unserer Straßen führt es dazu, dass nahezu alle Filme in den Notfallordner gespeichert werden, nur der kann nur 30 Dateien beinhalten. Im Moment habe ich den G-Sensor deaktiviert, werde also manuell sichern müssen, wenn es zu einem Unfall kommt (wie das geht, steht in der PDF). Werde mir Gedanken machen müssen, wie ich die Cam an dieser Position so festmachen kann, dass sie weniger wackelt.

Was mir ganz und gar nicht gefällt, ist der RegistratorViewer. Ich habe mir als „latest feature junkie“ sofort die neueste Version heruntergeladen (derzeit 5.6, die auf der mitgelieferten Mini-CD ist 5.2). Sowohl auf XP als auch auf Vista bemängelt der Viewer, dass keine entsprechende Codecs gefunden werden. Und hier gleich zunächst eine

WARNUNG: falls Ihr den RegistratorViewer nutzen wollt, und die Software ebenfalls bemängelt, dass keine Codecs gefunden wurden, auf keinen Fall K-lite codec pack von der vom Viewer empfohlenen Site codecguide.com herunterladen! Bei mir wurde ein unerwünschtes Programm installiert und Avira Antivirus meldete den Versuch, den Trojaner TR.Dropper.gen unterzujubeln. Es hat mich eine Stunde mit Systemwiederherstellung und Systemscan mit verschiedenen Malware-Scanner gekostet, bis ich meinem System wieder vertrauen kann! Also, K-lite nur von Chip-Online downloaden oder von einer Site, die Ihr vertraut!

Das Betrachten im RegistratorViewer ist auf meinem XP-Rechner ruckartig: Die Audiospur und die Anzeige auf der Karte laufen dem tatsächlichen Film davon: steht zum Beispiel auf der Uhrzeiteinblendung im Film 12:30:45 Uhr, hat man nach wenigen Minuten des Betrachtens schnell 1 oder 2 Minuten „Vorsprung“ (12:32:55): der Ton und die Position auf der Karte passen nicht mehr zum Film.

Wer eine bessere Auswertungssoftware (mit Landkarte!) für Windows (XP/Vista) kennt, her damit! Derzeit betrachte ich die Filme mit QuickTime, muss aber jeden einzelnen anklicken. Hier muss ich zugeben, dass „Video am Computer“ für mich ziemliches Neuland ist!

Ich würde die Camera nicht mehr hergeben, wollte aber diese paar Unannehmlichkeiten los werden!