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Antwort auf: Im Test: Aiptek CarCamcorder X5 – Autokamera mit GPS

#1134

helge

Hallo,

das Flimmer-Problem stammt von der mehr oder minder schnellen Taktung der LED, um eben mittels variabler Einschaltdauer – trotzt gleich bleibender Helligkeitsabstrahlung der Quelle – verschiedene Helligkeitsstufen im Auge des Betrachters zu bewirken (Pulsweitenmodulation). Die PWM nutzt man bei elektronischen Systemen bzw. Bauteilen, welche sich nicht kontinuierlich regeln lassen, u.a. auch bei bestimmten E-Motoren.

http://led-flimmern.blog.de/

Im Blog wird das Problem fachkundig beleuchtet. Mit Stotterbremse ist das auf keinen Fall zu verwechseln, da die Taktung zwischen 30 Hertz und weit darüber liegt.

Die PWM ist bisher notwendig, um mittels ein und derselben LED einmal das verhältnismäßig schwach leuchtende Schlusslicht oder das helle Bremslicht zu emulieren. Also bspw. 10 Prozent Einschaltdauer Schlusslicht oder 90 Prozent beim Bremsen.

Das Flimmern ist mir vor Jahren bereits im Rückspiegel aufgefallen, beim Betrachten von Tagfahrleuchten nämlich, dazu wurden/werden ja zumindest teilweise von den Herstellern ebenfalls getaktete LED-Systeme in die Fahrzeuge eingebaut, um damit bedarfsweise das schwächer leuchtende Standlicht nachzumachen.

Ich sehe neuerdings aber auch Systeme, da werden für die Fahr-/Standlicht-Umschaltung von Front-LED statt variabler Taktung einfach unterschiedliche Anzahl von weißen LED verwendet — möglicherweise sind dies bereits LED-Systeme mit jeweils 100 Prozent Einschaltdauer, welche nicht mehr flimmern!? Jedenfalls machbar, der Gesetzgeber müsste das nur allgemeinverbindlich den FZG-Herstellern vorschreiben.

Weil ich schon die Aiptek X1 ab Erscheinen auf dem deutschen Markt besitze, könnte ich diese nun zur X5 umgekehrt parallel die Drängler mitschneiden lassen, aus der Hutablage…

Wenn Heckcamcorder Schule machen, dürfte sich das Arbeitsaufkommen unserer Freunde und Helfer im Laufe der Jahre verviiiiielfachen…
🙂

Allseits gute Fahrt!