Staubsauger fürs Auto: DYSON V6 und SNAN im Test

Ich gebe zu, dass dieser Beitrag nicht unbedingt was mit Dashcams zu tun hat. Aber die Pflege des Autos ist ja trotzdem ein erwähnenswerter Aspekt. So erreichte mich die Tage eine Anfrage, ob ich nicht mal den SNAN Autostaubsauger testen könne. Von diesem Test möchte ich einmal berichten.

Günstiger Staubsauger fürs Auto

So viel ist schon mal klar: der SNAN Autostaubsauger ist ein Billigprodukt aus Fernost. Die Ansprüche sollten nicht zu hoch sein. Nun habe ich diese Tatsache mal zum Anlass genommen, um billig mit teuer zu vergleichen. Für hochpreisige Sauger ist die Marke Dyson bekannt. Denn genau wie SNAN besitzen auch die DYSON-Sauger keine Beutel. Damit der Vergleich halbwegs objektiv ist, benutze ich den DYSON V6 mit einem vergleichbaren Aufsatz.

Schon beim Auspacken wird klar, dass der SNAN Sauger günstig „Made in China“ produziert wurde. Die Verarbeitung ist einfach und die Materialien wenig wertig. Dafür stimmt aber das Zubehör. Für jede verwinkelte Situation gibt es einen passenden Saugaufsatz. Man muss auch bedenken dass das Gerät sehr sehr günstig ist. Man erhält es für unter 40 €. Den DYSON-Sauger bekommt man je nach Zubehörumfang und ohne Aktionen für 300 – 500 €. Das ist ein krasser Preisunterschied.

SNAN Autostaubsauger für unter 40 Euro:

snan_autostaubsauger

DYSON V6 Akkusauger für über 300 Euro:

dyson_v6_akkusauger

Autostaubsauger mit Akku

Besonders hochwertig fühlt sich der DYSON-Handsauger zwar ebenfalls nicht an und er sieht auch sehr eigenwillig aus, aber zumindest ist er massiv verarbeitet und liegt gut in der Hand. Das Gewicht wurde sorgfältig ausbalanciert. Natürlich wiegt er mehr, da er mit einem Akku ausgeliefert wird. Der SNAN hingegen wird ausschließlich mit einem Stromkabel für den Zigarattenanzünder versorgt. Der sitzt ausgesprochen wacklig in verschiedenen Fahrzeugen. Das Kabel ist lang genug, um auch im Kofferraum zu saugen. Dadurch hat man logischerweise keine Probleme mit leeren Akkus aber ist eben auch nicht so flexibel und „frei“ wie im Akkubetrieb. Hinzu muss erwähnt werden, dass der DYSON im Ladebetrieb nicht benutzt werden kann! Für ungefähr 15 bis 20 Minuten hat man mit dem DYSON seine Freude und dann muss man erstmal zwei Stunden warten bis er wieder geladen ist.

Staubsauger mit hoher Saugkraft

Die Saugkraft vom SNAN geht eigentlich in Ordnung. Wie im Vergleichsvideo zu sehen ist, wird ordentlich Staub eingesaugt. Doch leider ist er ziemlich schnell gesättigt und muss dann erstmal entleert werden. Der DYSON saugt wesentlich mehr und mühleloser. Und dank Powertaste auf der Rückseite auch noch extra stark. Die Saugleistung ist für einen Akkusauger wirklich beeindruckend.

Einfache Leerung der beutellosen Sauger

Beide Sauger lassen sich dank beutellosem System einfach entleeren. Beim SNAN ist es aber etwas komplizierter da zuvor ein HEPA-Filter entnommen werden muss. Der DYSON wird einfach durch ein Hebelsystem geöffnet. Theoretisch lässt sich die Staubauffangeinheit komplett entnehmen. Dafür drückt man den roten Hebel noch weiter durch. Wie im Video zu sehen ist, hat der DYSON mehr Staub in weniger Zeit gesaugt.

So lässt sich dann auch der hohe Preisunterschied erklären. Für den DYSON sprechen die kabellose Bedienung, die Saugkraft und Saugmenge sowie die einfache Entleerung. Dafür kann er während des Ladens nicht verwendet werden und ist ausgesprochen kostspielig.

Vergleich beider Staubsauger im Video

Bitte bedenken Sie, dass YouTube die Videos nochmals stark komprimiert! Die tatsächlichen Aufnahmen sehen besser aus.

Fazit

Der SNAN ist ein günstiger, leichter Sauger mit dem man viel staubsaugen kann. Er ist ausschließlich fürs Auto gedacht da kein Adapter beigelegt ist. Wer also die hohen Kosten für einen Markenstaubsauger scheut und nur sein Wagen aussaugen möchte, ist mit dem SNAN bestens bedient.


Nic

Autor: Nic

Ich fahre täglich Auto. In der Großstadt Berlin gibt es viel Verkehr. Oft wünschte ich mir in bestimmten Situation Beweismittel zu haben. Der Trend der Dashcams kommt mir da sehr gelegen. Meine Erfahrungen teile ich mit euch.