Im Test: iTracker GS6000-A7 mit 64GB Unterstützung!

Es gibt eine neue Version mit Polfilter, besserem Sensor, besserem Prozessor und Blitzerdatenbank
Die iTracker GS6000-A7 ist das aktuelle Topmodell von iTracker. Sie kommt mit einem Ambarella A7LA50D A7LA70D Prozessor, der genug Power hat, um in "Super-HD" Auflösung aufzunehmen. Außerdem ist es die erste Dashcam in unserem Test, die 64GB Speicherkarten unterstützt! Somit kann man ca. 10 Stunden in FullHD am Stück aufnehmen.

Die iTracker Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit. Zwei haben wir bereits getestet: Die iTracker mini ist für schmale Geldbeutel, die iTracker mini 0801 für ambitionierte Filmer und nun gesellt sich mit der iTracker GS6000-A7 eine Highenddashcam dazu. Was sie zu bieten hat, ist schon recht exklusiv und setzt die Messlatte für Dashcams ganz hoch:

  • FullHD Aufnahmen mit 30fps
  • SuperHD (2304×1296) mit 30fps
  • GPS
  • 170° Weitwinkel inkl. DEWARP (Fischauge-Effekt Korrektur)
  • Loopfunktion
  • großes 2,7″ Display
  • Mikrofon und Lautsprecher
  • Bewegungssensor
  • Beschleunigungssensor
  • AV-Out/HDMI-Out, USB-Anschluss

Lieferumfang

  • Dashcam mit Saugnapf
  • Autoladekabel
  • USB-Kabel und USB-Adapter
  • Kabelführungen
  • neu: Polfilter

Der Lieferumfang ist indes recht übersichtlich. Für die Montage wird ein kleiner Saugnapf mitgeliefert, der auch das GPS-Modul enthält. Normalerweise rate ich ja von der Verwendung von Saugnäpfen ab. Aber manchmal hat man eben nicht die Möglichkeit, eine Dashcam fest zu verbauen. Und dieser Saugnapf hier ist erfreulich klein und klever konstruiert. Die Fixierung an der Frontscheibe ist äußerst bequem gelöst. Zudem erlaubt er es, die Dashcam um 360° zu rotieren, sodass man theoretisch den Innenraum filmen könnte.

Allgemein ist das Gehäuse der Kamera angenehm unauffällig konstruiert und mit einer schwarzmatten Gummibeschichtung veredelt. Dadurch ist die Kamera unempfänglich für Reflektionen und von Außen beinahe unsichtbar. Sie lässt sich gut hinter dem Rückspiegel platzieren – trotz Saugnapf.

Autokamera mit SuperHD

Der leistungsstarke Prozessor der Kamera erlaubt es, Filme in einer Auflösung von 2304×1296 Pixel aufzunehmen. Das ist eine nette Sache und macht es möglich, feine Details besser zu erkennen. Aber in der Regel genügt die FullHD Auflösung. Das spart Platz auf der Speicherkarte. Wer möchte, kann hier sogar 64 GB Karten verwenden – eine absolute Seltenheit! Bei uns kommt eine micro SDXC Karte von Sandisk zum Einsatz. Hinweis: Sie sollten nicht bei der Qualität sparen und in die Zuverlässigkeit von Premiumherstellern investieren. Denn wenn die SD-Karte mal defekt ist, werden Sie sehr viel Aufnahmematerial verlieren!

Großes Display

GS6000-A7_menu

Eine weitere sehr auffällige Eigenschaft der Dashcam stellt das Display dar. Es ist mit 2,7 Zoll (ca. 7 cm) Bildschirmdiagonale vergleichsweise groß dimensioniert. Die Bedienung und Einrichtung ist damit äußerst einfach. Man findet sich sehr schnell zurecht. Die Dashcam liegt auch sehr gut in der Hand. Zusammen mit den Tasten links und rechts vom Bildschirm, fühlt es sich an, als hält man ein Gameboy in den Händen. Die Tasten haben einen sehr guten Druckpunkt und Befehle werden dank dem starken Prozessor ohne Ladezeiten sofort ausgeführt. Standardmäßig schaltet das Display nach drei Minuten automatisch ab. Das ist gut so – denn Sie sollen ja nicht abgelenkt werden. Die Aufnahme läuft unterdessen weiter.

Endlosaufnahme

Die Autokamera speichert die Filme automatisch in Segmenten von wahlweise zwei, drei oder fünf Minuten Länge ab. Wenn die Speicherkarte voll ist, wird die älteste Aufnahme automatisch überschrieben. Sie brauchen Sie sich um nichts kümmern. Sie fahren los, die Kamera schaltet sich automatisch ein und speichert die Aufnahmen ohne dass Sie sie verwalten müssen.

Beschleunigungssensor und Bewegungssensor

Damit wichtige Ereignisse von der Enlosaufnahme nicht überschrieben werden, registriert der Beschleunigungssensor wichtige Ereignisse – bspw. eine Vollbremsung, ein Schlagloch oder eben einen Unfall. Dann wird die aktuelle Aufnahme auf der Speicherkarte „verewigt“. Sie wird dann nicht mehr von der Kamera selbst überschrieben. Alternativ können Sie Dateien auch mittels Tastendruck verewigen. Denn nicht jedes kritische Ereignis kann vom Beschleunigungssensor registriert werden. Wenn Sie die Aufnahmen löschen wollen, müssen Sie das manuell erledigen – entweder am Rechner oder eben im Menü der Dashcam.

Falls Sie nicht wollen dass die Dashcam automatisch mit der Aufnahme beginnt, sobald sie Strom kriegt, können Sie auch den Bewegungssensor aktivieren. Sobald sich was im sehr großen Sichtbereich der Kamera bewegt, beginnt die Aufzeichnung. Das spart ebenfalls Speicherplatz. Die Aufnahme stoppt, wenn die Kamera drei Minuten lang keine Bewegung mehr registriert.

Zwar hat die Dashcam einen kleinen Akku integriert. Aber der taugt nur zum runterfahren, sobald kein Strom vom Fahrzeug mehr zugeführt wird. Für intensive Überwachungsmaßnahmen während des Parkens ist der Akku also nicht geeignet.

Gute Bildqualität

Einmal mehr kann die iTracker Dashcam punkten. Das Bild ist scharf und gut belichtet. Straßen- und Nummernschilder lassen sich gut erkennen. Das Objektiv mit dem enormen Weitwinkel von 170° gewährt auch Einblicke sehr weit rechts und links vom Fahrzeug. Um dem Fischaugeneffekt bei so einem großen Weitwinkel zu kompensieren, besitzt die Kamera eine „Dewarp“-Funktion. Nachts besitzen die Aufnahmen ein feines Rauschen was aber die Bildqualität nicht merklich beeinträchtigt. Aber was mir auffällt: Die Farben sind verfälscht und besitzen in hellen Bereichen einen Grauschleier, sodass der Kontrast etwas leidet.

Bei meinen Testfahrten hatte ich teilweise so gutes Wetter, dass sich das Amaturenbrett und dessen Oberfläche stark in der Frontscheibe gespiegelt hat. Die Spiegelung ist auch sehr gut auf den Screenshots zu erkennen und sind kein Fehler!

Übrigens besitzt die Dashcam ein exzellentes Mikrofon! Gespräche sind sehr klar und sind schon beinahe auf dem Niveau von einem Diktiergerät. Eine solche Qualität ist mir noch bei keiner Dashcam untergekommen.

Dashcam mit Polfilter

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Jetzt ganz neu: Zum Lieferumfang gehört ein aufschraubbarer Polfilter. Was das ist? Nun in den alten Screenshots sieht man deutlich wie sich das Amaturenbrett in der Windschutzscheibe spiegelt (bei sonnigem Wetter). Der Polfilter eliminiert die Spiegelungen auf ein Bruchteil. Diese Technologie gibt es auch bei Sonnenbrillen! Dadurch wird man weniger geblendet. Bei einer Dashcam macht das also ebenfalls Sinn. Der vorher/nachher Effekt ist dramatisch. Die Spiegelung wird fast komplett ausgeblendet. Toll!

Update: CPL-Filter ist nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

Fotos iTracker GS6000-A7:

Video bei Nacht

Bitte bedenken Sie, dass YouTube die Videos nochmals stark komprimiert! Die tatsächlichen Aufnahmen sehen besser aus.

Video bei Tag

Bitte bedenken Sie, dass YouTube die Videos nochmals stark komprimiert! Die tatsächlichen Aufnahmen sehen besser aus.

Kaufempfehlung

Fazit iTracker GS6000-A7


Sehr gut ausgestattete Dashcam mit SuperHD-Auflösung, sehr großem Display und 64GB Speicherkarten-Unterstützung.

Benutzer-Meinungen aus den Kommentaren:

"Jetzt geht alles super tolle Dashcam."


Man erhält das Gerät aktuell für EUR 149,99 bei Amazon.
Im Schnitt haben dort 804 Kunden 4.6 von 5 Sternen Sterne vergeben.



Nic

Autor: Nic

Ich fahre täglich Auto. In der Großstadt Berlin gibt es viel Verkehr. Oft wünschte ich mir in bestimmten Situation Beweismittel zu haben. Der Trend der Dashcams kommt mir da sehr gelegen. Meine Erfahrungen teile ich mit euch.