Im Test: iTracker DC300-S – günstige Dashcam mit GPS

Eine günstige Dashcam mit GPS, großem Display und hervorragender Bildqualität. Das wäre doch mal was! Liefert die iTracker DC300-S die gewünschten Eigenschaften? Wir finden es heraus – im Testbericht!

Die iTracker-Dashcams gehören zurecht zu den Dashcam-Bestsellern auf Amazon. Bisher konnten sie immer mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis punkten. Das bedeutet aber auch, dass man einge gute Qualität erst ab 150,00 € erhalten hat. Dies soll sich nun mit der DC300-S ändern! Die Ausstattung liest sich solide:

  • Auflösung: FullHD (30fps)
  • 2 MP SONY Bildsensor
  • Novatek Prozessor
  • 156° Weitwinkelobjektiv
  • GPS
  • 2,7″ TFT Display
  • CPL-Filter montierbar
  • Beschleunigungs- und Bewegungssensor
  • Mikro & Lautsprecher
  • 300 mAh Akku
  • Mini-USB und Mini-HDMI

Die Funktionsliste bietet eigentlich alles, was sich die meisten Autofahrer wünschen. Der Weitwinkel ist großzügig und die Sony-Sensoren haben erfahrungsgemäß eine gute Qualität.

Lieferumfang

  • Autokamera DC300-S mit Saugnapf
  • 3,5 Meter Ladekabel für Zigarettenanzünder
  • optionaler CPL-Filter um Reflektionen zu mindern
  • USB-Kabel
  • Kabelclips für Ladekabel
  • Deutsche Bedienungsanleitung

Der Lieferumfang ist gewöhnlich. Eine Speicherkarte fehlt. Offiziell empfiehlt der Hersteller microSD-Karten mit 32 GB Kapazität. In meinem Test nutze ich eine 64GB Karte. Klappt auch!

Auf Wunsch gibt es einen CPL-Filter, der sich einfach aufsetzen lässt. Er reduziert Reflektionen in der Windschutzscheibe. Ich habe auf ihn verzichtet. Deswegen sind Reflektionen deutlich zu erkennen.

Das Dashcamdesign sieht sehr futuristisch aus. Abgeflachte Kanten erinnern an Tarnkappentechnologie ;-). Das gesamte Gehäuse ist komplett schwarz. Es stört kein Schriftzug. Selbst die Tasten sind schwarz. Dadurch ist die Dashcam extrem unauffällig.

lieferumfang

Installation iTracker DC300-S

Die Montage ist sehr einfach. Wer den Saugnapf schon von der GS6000-A7 kennt, wird schnell zurecht kommen. Saugnapf an der Scheibe platzieren und das GPS-Modul, das auch als Griff dient, um 90° drehen sodass sich der Saugnapf anzieht – fertig! Man sollte auf etwas Platz rundum die Halterung denken sodass man noch das USB-Kabel einstecken kann. Die Bedienung erfolgt mit insgesamt sechs Tasten. Nach meinem Geschmack ist das etwas zu viel und man sucht gerne mal die richtige Taste für den gewünschten Befehl. Aber Tastengröße und Druckpunkt sind gut. Als sehr auffällig empfinde ich die enorm schnelle Einschaltzeit. Sobald das Kabel anliegt und die Zündung gestartet wird, vergehen maximal vier Sekunden bis die Kamera anfängt aufzunehmen. So muss das sein!

Dashcam mit GPS

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Normalerweise sind Dashcams mit GPS recht kostspielig. Die GS6000-A7 und die mini 0806 sind deutlich teurer als die DC300. Trotzdem hat es der Hersteller geschafft, eine günstige Dashcam zu entwickeln, die GPS besitzt. Damit lässt sich die Geschwindigkeit und der zurückgelegte Weg protokollieren. Die auf der Speicherkarte hinterlegte Software gestattet die Auswertung der gefahrenen Strecke.

Endlosaufnahme

Die „unendliche“ Aufnahme darf natürlich auch bei der iTracker DC300-S nicht fehlen. Dies geschieht, indem die Aufnahmen in ein, zwei oder fünf Minuten langen Clips gespeichert werden. Sodass der älteste Clip einfach überschrieben werden kann. Immer noch werde ich regelmäßig gefragt ob es auch Dashcams gibt, die länger aufzeichnen. Bis die Speicherkarte voll ist und die Dashcam abschaltet. Das geht mit der DC300. Am Ende hat man also einen zusammenhängenden Film. Davon rate ich aber ab da es nicht der Idee einer Dashcam entspricht. Die zusammenhängenden Aufnahmen bieten sich eher für Actioncams an. Mit den Standarteinstellungen belegt eine Minute Film ca. 100 Megabyte. Bei einer 32 GB Karte entspricht das also in etwa fünf Stunden Gesamtspielzeit.

Guter Bildsensor

Der Bildsensor ist von SONY. Deren Sensoren findet man auch bei Blackvue wider. Also eigentlich ein eher hochpreisiges Produkt. Trotzdem ist es gelungen, diese Markensensoren in der DC300-S zu verbauen. Zwar bietet sie „nur“ FullHD-Auflösung aber das sollte in der Regel genügen. Lieber ein besseres Bild, als hohe Auflösung! Die magische „100€ Grenze“ wird zwar nicht durchbrochen aber dafür nur knapp überschritten.

Sehr gute Bildqualität

Dies spiegelt sich dann tatsächlich im Bild wider. Sowohl am Tag als auch in der Nacht lassen sich extrem feine Details erkennen. Selbst in den Randbereichen. Ein guter Indikator für die Bildqualität sind die Kennzeichen. Hier lassen sich sogar die ausgestellten Konturen der Beschriftung sehr genau erkennen. Hinzu kommt eine sehr gute Weitsicht bei Nacht.

 

Fotos iTracker DC300-S:

Video bei Nacht

Bitte bedenken Sie, dass YouTube die Videos nochmals stark komprimiert! Die tatsächlichen Aufnahmen sehen besser aus.

Video bei Tag

Bitte bedenken Sie, dass YouTube die Videos nochmals stark komprimiert! Die tatsächlichen Aufnahmen sehen besser aus.

Kaufempfehlung

Fazit iTracker DC300-S


Wertige Einsteigerdashcam mit guter Bildqualität, großem Display und GPS. Und das zum Kampfpreis!

Man erhält das Gerät aktuell für EUR 109,95 bei Amazon.
Im Schnitt haben dort 162 Kunden 4.7 von 5 Sternen Sterne vergeben.



Nic

Autor: Nic

Ich fahre täglich Auto. In der Großstadt Berlin gibt es viel Verkehr. Oft wünschte ich mir in bestimmten Situation Beweismittel zu haben. Der Trend der Dashcams kommt mir da sehr gelegen. Meine Erfahrungen teile ich mit euch.